Stille Nacht, scheinheilige Nacht

Stille NachtScheinheilige NachtAlles schnarcht, einsam wachtNur die laute, uneinige ScharHolde Schafe im lockigen HaarSchnarch in himmlischer RuhSchnarch in himmlischer Ruh Stille NachtScheinheilige NachtFlotter Hohn, oh, wie lachtLieb’ aus deinem spöttlichen MundDa uns schlägt die rettende StundLapsus, in deiner HochburgLapsus, in deiner Hochburg Stille NachtScheinheilige NachtDie der Welt nichts gebrachtAus des Gewimmels gestohlenen Stöh’nUns der Schande …

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Von Seichtheit und Ungeduld

Gelassene Betretenheit, Verlegenheit, betretene Gelassenheit In den Augen derer, die nicht mehr wissen, wie man sich entsetzt Wie man sich selbst zersetzt Wie das Fühlen unser Innerstes zerfetzt   Besonnene Aufgeregtheit, Befangenheit, aufgeregte Besonnenheit In den Worten derer, die nicht mehr wissen, wie man wartet Wie man sich selbst entartet Wie die Zeit unser Innerstes …

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“Viva Vivaldi” oder “Wie war das noch mit den Jahreszeiten?”

Ja, wie war das noch? Schön war's. Hier zum Mithören: Die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi.   Ein Glitzern Ein Spritzen Eichhörnchen flitzen Ein Tollen Ein Wollen Raus aus den Stollen   Ein Flirren Ein Schwirren Die Sinne verwirren Ein Pochen Ein Kochen Die Glut in den Knochen   Ein Knittern Ein Zittern Die Blätter …

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