Der Teil von mir, der dir gehört

Ich könnte zu dir hinübergehen und deinen Namen sagen. Du würdest aufblicken oder dich zu mir umdrehen. Du würdest hallo sagen und fragen wie es mir geht. Du würdest mir dabei in die Augen sehen und ich würde noch einmal in deine sehen. Nur wäre dort kein Funkeln mehr, kein stilles Begehren, keine Zärtlichkeit. Stattdessen …

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Briefe an meinen Mann 5

Von Verzicht und Freiheit Im darauffolgenden Jahr machten wir getrennt Urlaub. Erinnerst du dich? Ich verwirklichte meinen Traum vom Big Apple und du reistest gleichzeitig mit einem Freund durch Südafrika. Man mag sich fragen, warum wir denn nicht beides gemeinsam machten? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, nicht wahr? Wir hatten uns nicht einigen können. …

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Briefe an meine erste Liebe 8

Vom Loslassen: dein Wort in meinem Herzen Die Jahre zogen ins Land und seit diesem letzten, tränennassen Kuss, damals am Muristalden, habe ich dich nur ein einziges Mal wieder gesehen. Zufällig kam ich am Treffpunkt im Bahnhof vorbei, als du mit deinem Bruder dort auf jemanden wartetest. Ihr unterhieltet euch und lachtet. Kurz wollte ich …

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Es ist ein Pflänzlein zart, das in meinem Innern lebt Ein Blümchen, welches zaghaft nur erblüht Seiner Schlichtheit wegen abermals verkannt Wirst du es im Glanze andern Lichtes übersehn Im Schatten meines übrigen Ichs hält es sich still und mild zurück Doch selbst das zahmste allen Begehrens will befriedigt sein Dort wo dies Pflänzlein wächst …

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