Aus gegebenem Anlass am Valentinstag …

... ein Repost einer kleinen Kurzgeschichte zum Thema Schlaflosigkeit im Februar:   Valentinstag. Wie ich den hasse. Wer ist eigentlich dieser Valentin und was hat er bloss mit Blumen zu tun? Oder mit Schokolade? Den muss ich mal googeln. Ich ärgere mich immer noch, Sie merken es. Sie nicht? Das ist schön für Sie. Es …

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Die Farbe der Freiheit

Es ist Nacht. Lichter ziehen an mir vorbei, ein warmer Windstoss erfasst meine Haare, bläht sie auf, lässt sie wieder los. Auf dem Rücksitz des Taxis zieht es, die Kunstlederpolsterung ist rissig, die Scheibe, die mich vom Fahrer trennt, schmierig. Jemand muss sich mit fettiger Stirn daran angelehnt haben. Dem Geruch nach zu urteilen hat …

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Stillstand

Den ganzen Tag schon hatte sie den Regen von ihrem Schreibtisch aus beobachtet, hatte ihn auf sich wirken lassen. Wie er vom aufkommenden Wind, der angeblich einen Jahrhundertsturm ankündigte, so jedenfalls hatte es der Radiosprecher wenige Stunden zuvor prophezeit, gegen ihr Fenster getrieben wurde, dort hängenblieb, nur um dann doch langsam der Schwerkraft zu erliegen …

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Sorry, Greg, das Leben gibt’s nur scheibchenweise – Teil 2

Dies ist der zweite Teil einer Reihe Kurzgeschichten, die von meinem Freund vom Odeon Theater ins Leben gerufen wurde. Zum ersten Teil "Sorry über Instagram" geht's hier. Viel Spass mit Teil 2 um Greg und seine vergebene Liebesmüh:   Zweites Mal Sorry: Die Sache mit Whatsapp Es ist verrückt, wie einige Menschen einem ständig über …

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E Schwaube macht no ke Summer, Teil II: Der Henä, dBeatrice u der Fridu

Der Henä I weiss nid werum, aber i bi no mängisch i däm Lädeli ga Blueme choufe. I bi eigentlech nid der Typ gsy, wo uf serigs Wärt gleit heit u mi Frou het o so gwüsst, dasi se gliebt ha. Mir si scho lang zäme gsy, hei üs sit der Schuzyt kennt. Woni ihre …

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E Schwaube macht no ke Summer, Teil I: DJulä, der Päscu u der Ändu

Der Ändu Der Päscu u i si Nachbersgiele gsy. Zwe Schlitzohre us der Schosshaude wo öppe einisch em Pfarrer e aute Schwizerchracher vorem Fänschter hei abglah, am Egusee grossi Chempe hei iz Wasser gschosse dases dLüt agsprützt het u de Meitschi hei probiert unger dRöck zluege. Im Summer ischer aube mit mir u mine Eutere …

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Schlaflos – Teil VIII

August Das Hotelbett quietschte, die Decke lag wie ein Briefbeschwerer auf mir. Das Fenster stand weit offen, doch es ging kein Lüftchen. Nicht einmal der Hauch eines Lüftchens war zu spüren. Und selbst wenn draussen ein Orkan getobt hätte, ich wäre auch ohne diese bleierne Decke bestimmt nicht weggeweht, immerhin brachte ich stolze 105kg auf …

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Schlaflos – Teil I

Januar “Ein frohes neues Jahr”, hat er mir gewünscht. Immerhin. Es hätte schlimmer kommen können. Er hätte auch lachen können oder sich einfach schweigend von mir abwenden. Das hätte mich nicht überrascht. Getroffen, ja, aber nicht überrascht. Ich habe mich vorhin noch einmal bei ihm entschuldigt. Per SMS natürlich, zum Anrufen bin ich zu feige. …

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