Bis mir frei si / Bis wir frei sind

(Hochdeutsche Übersetzung unten - diesen Text habe ich hier erstmals am 23. Februar 2018 veröffentlicht) Äs isch ä täglechä Kampf für dFreiheit vor Mönschheit, für dLiebi, für dSchönheit, äs täglechs Verzwifle, äs Zwiflä ar Ächtheit, äs Ächzä, äs Süfzä, überau Maskä, Pokerface, kes persönlechs Interface, ke Inträssä, nur no Vergässä, jedä isch sich säuber der …

Continue reading Bis mir frei si / Bis wir frei sind

Die Farbe der Freiheit

Es ist Nacht. Lichter ziehen an mir vorbei, ein warmer Windstoss erfasst meine Haare, bläht sie auf, lässt sie wieder los. Auf dem Rücksitz des Taxis zieht es, die Kunstlederpolsterung ist rissig, die Scheibe, die mich vom Fahrer trennt, schmierig. Jemand muss sich mit fettiger Stirn daran angelehnt haben. Dem Geruch nach zu urteilen hat …

Continue reading Die Farbe der Freiheit

Bis mir frei si / Bis wir frei sind

Diesen Beitrag habe ich schon mal veröffentlicht, damals allerdings mit einer Strophe weniger und ohne Hochdeutsche Übersetzung (siehe unten). Bis mir frei si Äs isch ä täglechä Kampf für dFreiheit vor Mönschheit, für dLiebi, für dSchönheit, äs täglechs Verzwifle, äs Zwiflä ar Ächtheit, äs Ächzä, äs Süfzä, überau Maskä, Pokerface, kes persönlechs Interface, ke Inträssä, …

Continue reading Bis mir frei si / Bis wir frei sind

Schlaflos, Teil VII

Juli „Mama, es wird mir schon nichts passieren,“ kam Mias Stimme über Lautsprecher. Man konnte förmlich hören wie sie die Augen verdrehte. Sarah sass neben mir auf dem Sofa und knabberte an einem inzwischen angetrockneten Stück Schokoladencake. „Ich erlaube es aber nicht,“ sagte sie und blickte verzweifelt zu mir herüber. „Das kannst du nicht machen,“ …

Continue reading Schlaflos, Teil VII