Betrachtungen I: von Eintracht und Zwietracht

Es gibt keinen Gedanken jenseits des ihn denkenden Ichs. Versucht man ihn vom denkenden Ich loszulösen, verliert er sogleich an Substanz, denn kein Medium vermag ihn in seiner Einzigartigkeit darzustellen. Selbst wenn dies möglich wäre, stellte sich dann immer noch das Problem der Betrachtung. Denn mit ihr verhält es sich genauso: es gibt keine Betrachtung …

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Snippets 1: Trees that bend don’t break

“We could go away together. Leave all of this behind”, I said, stroking her cheek. “You can’t run away from your memories”. “What makes you so sure? We could build a different life. You and me. We are free, you know?” “Are we really? Are we really free?” she asked with a fleeting smile. “What …

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Aus gegebenem Anlass am Valentinstag …

... ein Repost einer kleinen Kurzgeschichte zum Thema Schlaflosigkeit im Februar:   Valentinstag. Wie ich den hasse. Wer ist eigentlich dieser Valentin und was hat er bloss mit Blumen zu tun? Oder mit Schokolade? Den muss ich mal googeln. Ich ärgere mich immer noch, Sie merken es. Sie nicht? Das ist schön für Sie. Es …

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Nochmal träumen

Gerade blieb mir die Zukunft im Netz der Vergangenheit hängen. Das ist blöd. Ich sehe sie zappeln neben all den Träumen, denen von gestern, den zerplatzten, zerbrochenen, ungewagten, vertagten. Ich erwäge, sie einfach dort kleben zu lassen, denn dann könnte ich für immer auf meinem Schmerz hocken bleiben und hätte für alles eine Entschuldigung. Nein, …

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Die Farbe der Freiheit

Es ist Nacht. Lichter ziehen an mir vorbei, ein warmer Windstoss erfasst meine Haare, bläht sie auf, lässt sie wieder los. Auf dem Rücksitz des Taxis zieht es, die Kunstlederpolsterung ist rissig, die Scheibe, die mich vom Fahrer trennt, schmierig. Jemand muss sich mit fettiger Stirn daran angelehnt haben. Dem Geruch nach zu urteilen hat …

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Stillstand

Den ganzen Tag schon hatte sie den Regen von ihrem Schreibtisch aus beobachtet, hatte ihn auf sich wirken lassen. Wie er vom aufkommenden Wind, der angeblich einen Jahrhundertsturm ankündigte, so jedenfalls hatte es der Radiosprecher wenige Stunden zuvor prophezeit, gegen ihr Fenster getrieben wurde, dort hängenblieb, nur um dann doch langsam der Schwerkraft zu erliegen …

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Sorry, Greg, das Leben gibt’s nur scheibchenweise – Teil 2

Dies ist der zweite Teil einer Reihe Kurzgeschichten, die von meinem Freund vom Odeon Theater ins Leben gerufen wurde. Zum ersten Teil "Sorry über Instagram" geht's hier. Viel Spass mit Teil 2 um Greg und seine vergebene Liebesmüh:   Zweites Mal Sorry: Die Sache mit Whatsapp Es ist verrückt, wie einige Menschen einem ständig über …

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Wer sind wir? Was tun wir hier eigentlich?

Meine lieben Mitblogger Es finden sich derzeit ziemlich viele Frage-Antwort Beiträge auf WordPress und irgendwie spricht mich dieses Format schon an, obwohl ich bisher noch bei keinem wirklich mitgemacht habe. Die folgenden vier Fragen möchte ich euch aber tatsächlich gerne stellen und würde mich über Antworten freuen, sei dies in Form von Kommentaren oder eigener …

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Schreibchallenge Kürzestgeschichte

Dies ist meine klägliche Antwort auf eine Schreibchallenge, die mein Freund vom Odeon Theater an anderer Stelle gestellt hat. Der Auftrag lautete folgendermassen: eine Kürzestgeschichte in nur fünf Sätzen schreiben, die die klassische Plotstruktur aus der Dramentheorie aufnimmt (Exposition, Konfliktpotential, Höhepunkt, retardierender Moment, Happy End oder Katastrophe). Nun denn, ähem: Tom war noch keine fünf …

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Once Upon a Pristine Day, Part II

Part I: Megalomania's Parade   Opposition’s Justice   Once upon a pristine day Yesteryear, perhaps tomorrow Megalomania to Opposition’s opportune rebellion thus falls prey To a righteous uprising he succumbs in one swift overthrow   Once upon an unspoiled night Long ago or sometime soon This tyrant is brought to court by a single daring …

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Once Upon a Pristine Day, Part I

Megalomania’s Parade   Once upon a pristine day Yesteryear, perhaps tomorrow Megalomania leads the world astray Drenches helpless, hapless souls in droughts of sorrow   Once upon an unspoiled night Long ago or sometime soon This tyrant holds court in all his subjects’ sight Who kneel in the listless light of a mortified moon   …

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