Eisbrecher

Komm, reich mir deine Hand und zeig mir wer du bist

Schau mir in die Augen bis du dich darin vergisst

Erzähl mir, was du sonst dich nicht zu sagen traust

Lass raus was tief in deinem Herzen haust

 

Warum sich nicht die Nähe geben, die man allzu oft vermisst?

Wozu Eis brechen, wo doch gar keins ist?

 

Komm, teil mit mir ein paar ungezwungene Stunden

Denk für einmal nicht an all die alten Wunden

Geniesse einfach den Moment

Fühl dich frei und ungehemmt

 

Warum sich nicht Vertrauen schenken, einfach so?

Wozu künstlich Grenzen ziehen irgendwo im nirgendwo?

 

Komm, ein Urteil fällen werd ich nicht

Ich geh mit dir nicht ins Gericht

Ein offenes Ohr, das biete ich dir

Und auch bei dir mich selbst zu sein erlaub ich mir

 

5 thoughts on “Eisbrecher

  1. Ein großes Angebot – aus der Tiefe eines Herzens.
    Es anzunehmen erfordert genauso viel Mut, wie es wirklich anzubieten.
    Welch wundervoller Moment, wenn es wirklich angenommen…
    Danke für diese schönen Zeilen.
    🙏💚🤗

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      1. Sich einlassen bedeutet halt auch, gefühlt ein Stück von sich selbst aufgeben. Und das widerspricht unserer Kultur des „Ich! Ich! Ich!“…
        Schön, das es immer wieder Menschen gibt, die bereit sind diese Fähigkeit zu leben und zu zeigen. Danke dafür.
        👍🙏💚

        Liked by 1 person

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