Flüchtige Minuten

Welche Schmerzenslieder du mir sangst

In jedem Wiedersehn lag diese Angst

Sie legte deine Träume brach

Hielt deine Hoffnung immerzu in Schach

Ich weiss, wie sehr du mit ihr rangst

Ich spüre, wie heute du noch bangst

Sag mir, was kam davor, was kommt danach?

Denkst du manchmal noch darüber nach?

 

Erinnert man sich an das, was wirklich war?

Oder ist Vergangenes doch wandelbar?

Wie oft sucht Sehnsucht unser Gedächtnis zu durchfluten!

Wie schnell lässt sie kleinste Wunden wieder bluten!

Was war jemals wirklich wahr?

Was bot das Schicksal uns tatsächlich dar?

Ein paar flüchtige Minuten

Mehr vom Schlechten als vom Guten?

 

War es nicht schon immer so?

Wir suchten uns im Irgendwo

Wünschten uns in die Unmöglichkeit

Und fanden nichts als Einsamkeit

So verbleiben wir im Nirgendwo

Nur die Wehmut glüht ab und zu noch lichterloh

Denn nichts ist für die Ewigkeit

Nichts ausser dieser Unzertrennlichkeit

One thought on “Flüchtige Minuten

  1. Pingback: Flüchtige Minuten – Härzenswort | Tempest

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