Die goldne Zeit

Wovon träumst du, wenn du nachts alleine bist?

Was versäumst du, wenn du dich dagegen wehrst

Wenn dein Glück du dir verwehrst

Es an einem goldnen Schrein verehrst

Dich heimlich doch danach verzehrst?

Sag mir, was kam zuerst

Der Schmerz, der in dir ist

Oder dein Sehnen nach ein bisschen Zärtlichkeit?

 

Was bereust du, wenn du nicht schlafen kannst?

Wovor scheust du dich, wenn ich bei dir bin

Wenn es scheint, als hätte alles einen Sinn?

Warte nicht auf einen Neubeginn

Die goldne Zeit ist da und fliesst dahin

Sag mir, wo soll ich hin

Wenn du mich verbannst

Aus deiner quälenden Verletzlichkeit?

 

Wozu zwingst du dich, wenn der Tag anbricht?

Wie sehr ringst du dich selber nieder

Wenn es dich beschleicht, dies goldne Fieber

Es dich wärmt bis in alle Glieder?

Käme es nie mehr wieder

Sag mir, wäre dir das lieber?

Wenn ich es dir nähme, dies liebende Gewicht

Verspürtest du dann Leichtigkeit?

 

 

 

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