Ein Kind von Traurigkeit

Es war einmal ein Kind von Traurigkeit

Es lebte still und zaghaft vor sich hin

Vergoss Tränen bis in alle Ewigkeit

Erkannte in seinem Dasein keinen Sinn

 

Es wälzte sich in seiner Bitterkeit

Jenseits von allem Freudenfunkeln

Suchte Erfüllung in kalter Einsamkeit

Hielt sich gut versteckt im Dunkeln

 

Bis in einer schicksalshaften Sommernacht

Ein zartes Echo an sein Ohr hin drang

Eine unbekannte Neugier sanft entfacht

Lauschte es ganz sorgenvoll und bang

 

Es war die Stimme der Glückseligkeit

Die von Lust und Liebe ihm erzählte

Ihm Hoffnung gab auf Zweisamkeit

Es fragte, warum es sich so quälte

 

Langsam verspürte es den Wunsch nach Heiterkeit

Auch an Behagen ward ihm immer mehr gelegen

So befreite sich das Kind von Traurigkeit

Begann sein Klagen abzulegen

 

Aus seinem Trübsinn bald erwacht

Gab es nach dem neuen Lebensdrang

Erblühte zu einer ungeahnten Pracht

Und ging fortan nur lichten Pfaden lang

 

 

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