Zeilen an Unbekannt 3

Komm, reich mir deine Hand und zeig mir wer du bist

Schau mir in die Augen bis du dich darin vergisst

Erzähl mir, was du sonst dich nicht zu sagen traust

Lass raus was tief in deinem Herzen haust

 

Was macht es aus, dass wir uns nicht kennen?

Dass wir uns noch nicht einmal beim Namen nennen?

Warum sich nicht die Nähe geben, die man allzu oft vermisst?

Wozu Eis brechen, wo doch gar keins ist?

 

Komm, teil mit mir ein paar ungezwungene Stunden

Denk für einmal nicht an all die alten Wunden

Geniesse einfach den Moment

Fühl dich frei und ungehemmt

 

Was macht es aus, dass wir uns vorher nie begegnet sind?

Dass wir nicht wissen, wohin wir fliegen mit dem Wind?

Warum sich nicht Vertrauen schenken, einfach so?

Wozu künstlich Grenzen ziehen irgendwo im nirgendwo?

 

Komm, ein Urteil fällen werd ich nicht

Ich geh mit dir nicht ins Gericht

Ein offenes Ohr, das biete ich dir

Und auch bei dir mich selbst zu sein erlaub ich mir

 

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