Im Märchenwald

Fernab aller gesellschaftlichen Norm, von allem Zwang und allem Müssen

Irgendwo im Märchenwald, dort darf ich dich noch sehn, dort darfst du mich noch einmal küssen

 

In eines Weidenbaumes Schatten, verborgen vor der Welt,  flüstern wir von Liebe und von Zärtlichkeit

Es ist ein Traum, von Tristan und Isolde einst gewoben, aus dem Faden der Zerbrechlichkeit

 

Wohl weiss ich um die Illusion und doch halt ich dich fest in diesem Wunschgedanken

Durch dichtestes Geäst will ich dir folgen zu diesem moosbedeckten Hort, um den sich zarte Bande dürfen ranken

 

Lass uns tausend Atemzüge lang noch dort verweilen, entgegen bessres Wissen, entgegen den Verstand

Auf ewig will ich an dich denken, für immer mir bewahren, was uns dereinst verband

 

Und wenn dies Trugbild uns einmal sollt entschwinden, so will ich, dass du weisst, ich bin noch dein

Wenn diese süsse Flüchtigkeit zu Schmerz und Sehnsucht dann verfällt, so weiss ich doch, du bist noch mein

Musik dazu hier

2 thoughts on “Im Märchenwald

  1. dornenlicht

    “Es ist ein Traum, von Tristan und Isolde einst gewoben,
    aus dem Faden der Zerbrechlichkeit”

    Ich verneige mich vor dir.

    Like

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s