Es ist ein Pflänzlein zart, das in meinem Innern lebt

Ein Blümchen, welches zaghaft nur erblüht

Seiner Schlichtheit wegen abermals verkannt

Wirst du es im Glanze andern Lichtes übersehn

Im Schatten meines übrigen Ichs hält es sich still und mild zurück

Doch selbst das zahmste allen Begehrens will befriedigt sein

Dort wo dies Pflänzlein wächst verbirgt sich ein leises Streben, ein ungeahnter Traum

Von Gegenwart, von Dasein in deinem Sinnen

Sag, denkst du morgen noch an mich?

Du hörst es nicht, doch es ruft dir zu in bangem Flüsterton

Vergissmeinnicht

2 thoughts on “

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s