Schrib di frei

I warte druf, dass e Tür ufgeit, sech e Wäg uftuet, mi witer treit, mir Witi zeigt. Sisch Zyt zum ga, zum zHärz uftue, ha noni gnue. Sisch nümme wit, e chline Schritt, chum nimm mi mit.

 

I üsere schnäuläbige Gseuschaft fäut üs ging meh dZyt zum innehaute, zum reflektiere u zur Rueh zcho. Uf Härzenswort teileni was mir uf der Seele brönnt i Form vo Texte auer Art, ganz nachem Motto “schrib di frei”. We o du druf wartisch, dass e Tür ufgeit u dir Witi zeigt, de isches vilech o für di Zyt dini Gedanke mau (wieder) zu Papier zbringe. Schrib was de wosch, wie de wosch, wenn du wosch u wo du wosch. Schrib gross, schrib chly, viu oder weni. We du en Ängi gspürsch i dir, de schrib o du di frei.

 

12 thoughts on “Schrib di frei

  1. Von mir aus könntest Du immer in Mundart schreiben. Ich verstehe das sehr gut, hab mal eine Weile in der Schweiz gelebt. Ich mag den Dialekt.

    Zum Inhalt deines Blogs: teilweise sehr gute Gedanken !

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      1. Ich find es auch immer lustig, wenn bei den Schweizer Nachrichten die Interviews in Schwyzerdütsch dann Hochdeutsch untertitelt werden. Entweder sollen sie Hochdeutsch reden, oder alles in Mundart, das ist doch albern. Wie gesagt, ich verstehe es sowieso. Dann müsste man es auch noch italienisch und französisch untertiteln… 😉

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